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Epicedium, Jack Slater, Harmony Dies

13.04.2001, Musikförderverein Kassel

- Freitag der 13. -

Am Freitag den 13.04.01 fand mal wieder ein Konzert im Musikförderverein statt und zwar diesmal mit folgenden Bands:
Epicedium (aus Frankfurt), Jack Slater (aus Bonn) und Harmony Dies (aus Berlin).

Epicedium

So gegen 21 Uhr gingen Epicedium an den Start und rissen die Leute mit ihrer Musik, die härter nicht sein könnte, echt um. Wer die Band schon einmal gesehen hat, weiß wie gut die abfahren können.
Man sollte meinen, dass es musikalisch eigentlich nicht schneller gehen könnte, aber was die Jungs da zu Tage brachten war echt schon beeindruckend. Ich kann nur bemerken, wer Cannibal Corpse mag, der mag auch Epicedium und kann sich dabei schön fröhlich den Kopf abschrauben.

Nach ca. einer halben Stunde stapften die Jungs aus Bonn auf die Bühne und feuerten das Publikum mit Rufen nach der alten Bundeshauptstadt an, worauf Harmony Dies erst einmal in Gelächter ausbrachen (da diese ja wie bekannt aus der neuen Bundeshauptstadt sind).

Jack Slater

Ich muss sagen, dass an diesem Abend generell Fans von Cannibal Corpse und Vader auf ihre Kosten kamen, denn auch Jack Slater gehen sehr stark in diese Richtung.
Bühnentechnisch waren sie ein Hingucker, denn der Sänger meinte erst einmal sich so richtig schön den Kopf durchzuschütteln, um sich dann geflissentlich auf seine fünf Buchstaben zu setzen und sich auszuruhen, indem er sich einen Sessel, der in der Ecke stand nach vorne zog. Das Publikum störte sich aber nicht weiter daran sondern sie wollten ihm wahrscheinlich zeigen, wie sich ein richtiger Metaller zu verhalten hat, was letztendlich auch gefruchtet hat.
Auch diese spielten ca. eine halbe bis drei Viertel Stunde und zu guter letzt kamen auch die Berliner Harmony Dies zum Zug.

Harmony Dies

Harmony Dies, wie sollte es anders sein, spielen auch Musik in der Richtung Vader und Cannibal.
Allerdings haben Harmony Dies ein paar langsamere, groovige Stücke dabei, was eine sehr angenehme Abwechslung war, denn so einige der Fans konnten sichtlich nicht mehr und brauchten einfach mal eine kurze Verschnaufpause.
Die Jungs machten aber bühnentechnisch auch nicht gerade schlapp und diesmal versuchten sie dem Publikum zu zeigen, dass es so nicht geht als richtiger Metaller und feuerten sie ordentlich an.
Ein paar Leute konnte er dann doch noch davon überzeugen mitzumachen, aber der Rest hing verzweifelt und sich den Kopf abstützend an der Theke.

Ich muss gestehen, nach diesem Konzert brauchte ich auch erst einmal etwas Abstand zu solchen Knüppelbands, denn drei an diesem Abend war ein bißchen viel. Was aber nichts zur Sache tut, denn alle drei Bands haben ihr Bestes gegeben.

Monika

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07.08.2008 bis 09.08.2008: Party San Open Air (Bad Berka)
16.06.2001: Ewiges Reich, Wald, Dornenreich (Hessisch Lichtenau, Jugendzentrum)


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