Live-Reviews

Art Of Darkness Festival

11.10.2003, Scherfede, Waldhütte

Dark Delusion

Dark Delusion
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Dieses Jahr hatten Dark Delusion aus Warburg das Privileg, das nunmehr 9. Art Of Darkness zu eröffnen. Ich will gleich vorweg sagen, dass es erst ihr dritter Auftritt war, deswegen ist es schon ganz klar, dass es nicht unbedingt perfekt lief. Es ist ja schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Musikalisch haben sie mir sogar ganz gut gefallen, sehr melodiösen und recht eingängiger Death Metal haben sie gespielt. Der Gitarrist hat sich allerdings ein paar mal ganz schön fies verspielt und es wäre auch nicht schlecht, wenn sich die Jungs auch mal ein bisschen bewegen würden. Der Bassist war der einzige, der mal etwas Action gezeigt hat.
Also denn, einfach noch ein bisschen üben und dann wird das schon. Waltraud

Nebular Moon

Nebular Moon
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Nebular Moon gehen den Abend als zweite Band des Art Of Darkness an den Start! Man muss sagen, dass die Jungs es echt nicht leicht haben, denn die meisten Besucher sind wie jedes Jahr wegen Burden Of Grief gekommen, die auch das Festival veranstalten. Aber nichtsdestotrotz geben Nebular Moon alles. Besonders der Sänger gibt Gas wie ein Bekloppter und bringt so richtig Bewegung in die Bühnenshow, was aber leider immer noch nicht heißt, dass die Leute vor der Bühne in Bewegung kommen.
Musikalisch sind die Jungs nicht schlecht und beherrschen ihre Instrumente ziemlich gut. Nebular Moon erinnern so ein bisschen an Dimmu Borgir, also gut eingängige Musik was dann letztendlich auch so einige Zuschauer gemerkt hatten und sich tatsächlich auch mal dazu hinreißen ließen, den Kopf zu schütteln.
Ich selber fand die Bühnenshow recht manierlich und musikalisch sind sie halt recht eingängig, was die Sache recht leicht macht. Monika

Warpigs

Warpigs
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Für viele Fans der Kasseler Ozzy/Black Sabbath-Coverband Warpigs sollte es die letzte Gelegenheit sein, die Band nochmal live zu sehen, häuften sich doch in den letzten Wochen immer mehr die Gerüchte, dass sich die Band nach diesem Auftritt auflösen sollte. Nun, wie so oft kam alles ganz anders: Benny, der Sänger der Warpigs musste den Auftritt im letzten Moment aus gesundheitlichen Gründen absagen. Um den Gig nicht vollends canceln zu müssen, engagierte man in letzter Sekunde (am Morgen des Auftritts) noch einen »Aushilfssänger«. Die Probe mit dem Sänger Jürgen bestand so eigentlich im Soundcheck kurz vor dem Auftritt. Entsprechend nervös war dieser dann auch zu Beginn des Gigs.
Wer die Warpigs zuvor schon mal mit ihrem Originalsänger live erlebt hat, weiss was für ein schweres »Erbe« der Gastsänger angetreten hat, ist Benny doch eine ziemlich gute Verkörperung von Ozzy auf der Bühne.
Trotz ein paar kleinerer Pannen zu Beginn des Sets muss man jedoch sagen, dass der Auftritt gesanglich wie auch musikalisch sehr gut verlaufen ist. Es fehlte lediglich das Besondere, um sich von anderen Coverbands abzuheben.
Doch auch dafür sollte das Publikum seinen Teil geboten bekommen. Da Jürgen nicht alle Songs der Setlist singen wollte, man aber seitens der Band nicht alles umschmeissen wollte, kam noch ein weiterer Gastsänger zum Einsatz: Dirk Schneider, Sänger der inzwischen nicht mehr existierenden Ancient Wargod. So bekam das Publikum noch Ozzy-Interpretationen in Blacl-Metal-Art zu hören, was einerseits zur Verwunderung, andererseits zur Begeisterung des Publikums führte.
Man kann sagen, es war auf jeden Fall ein sehr außergewöhnlicher Warpigs-Gig. Frank

Burden Of Grief

Burden Of Grief
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Endlich kamen Burden Of Grief, auf die alle schon gewartet hatten und wer hätte es gedacht die Fans bekamen das volle Brett geliefert, obwohl einige der Musiker doch gesundheitlich ziemlich angeschlagen waren.
Von der Setlist her konnte sich keiner beschweren, die Jungs spielten die immer gewünschten Songs Prowler und Master Of Puppets, doch stellten sie auch einige Songs ihrer neuen im Januar erscheinenden CD vor, die alle durchweg auch sehr gut ankamen. Ich für meinen Teil muss sagen, dass die neuen Songs zwar auch krachen, aber nicht so eingängig sind und durch die Tacktwechsel nicht so leicht mitzumoschen sind, aber den meisten der Zuschauer gefiel der Gig, ganz besonders auch einigen Punks die pogten wie die Schweine, so dass ich doch einige Male in Richtung Wand flog, aber was soll's, ein Metalkonzert ist nun mal kein Kindergeburtstag, wie ein Kumpel von mir immer sagt.
Alles in Allem war das mal wieder ein gelungenes Festival und die Burden Fans freuen sich bereits auf das nächste Art Of Darkness Festival! Monika



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Interviews:

Interview: Burden Of Grief, 28.03.2004 Wir haben die Musik geschrieben, die uns gefällt und die wir selber auch hören wollen
Interview: Burden Of Grief, 22.10.2000 ... über Alf kam ich zum Metal ...
Interview: Burden Of Grief, 22.04.2007 Death End Road
Interview: Burden Of Grief, 01.12.2001 Ein Interview mal etwas anders!

CD/DVD-Reviews:

CD-Review: Burden Of Grief - Dead End Road
CD-Review: Burden Of Grief - Fields Of Salvation
CD-Review: Burden Of Grief - On Darker Trails

Live-Reviews:

26.07.2003: 2. Himmel Open Air (Hoof, Himmelwiese)
11.11.2000: Godsize, Nebular Moon (Musikförderverein Kassel)
25.12.2008: 4. Masters Of Cassel-Festival (Kassel, Nachthallen)
26.12.2005: Masters Of Cassel-Festival (Kassel, Musiktheater)
08.08.2003 bis 09.08.2003: Fun & Crust V (Höchstenbach)
11.07.2003 bis 12.07.2003: Rocktown Open Air 2003 (Bebra, Biberkampfbahn)
21.09.2002 bis 22.09.2002: Metal gegen Krebs (Neukirchen)
22.08.2002 bis 24.08.2002: Summer Breeze 2002 (Abtsgmünd)
01.12.2001: Meatgrinder, Rebellion, Burden Of Grief, The Atmosfear, Die Apocalyptischen Reiter (Jufi, Duderstadt)
15.09.2001: Art Of Darkness Festival (Waldhütte Scherfede)


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