Live-Reviews

Summer Breeze 2003

21.08.2003 bis 23.08.2003, Abtsgmünd

Napalm Death (Main Stage, 21.08.03)

Napalm Death
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Mein diesjähriges Summer Breeze begann am Donnerstag Nachmittag mit Napalm Death. Leider auch in Abtsgmünd nur mit einer Gitarre. Dennoch wirkten die symphatischen Jungs aus England (übrigens die einzige Band des Festivals bei der es regnete) sehr tight und soundmäßig außerordentlich fett.
Über Frontgrunzer Barneys Bühnencharisma muss man wohl keine Worte mehr verlieren. Die Setlist war typisch für die Band, ein paar neuere Songs wie Narcoleptic und jede Menge Krachklassiker wie Scum, Life?, From Enslavement To Obliteration sowie das mittlerweile obligatorische Dead Kennedys Cover Nazi Punks Fuck Off. Mein Favorit an diesem Tag war ganz klar Mass Appeal Madness. Gelungener Gig, bleibt zu hoffen, dass Napalm Death bald wieder in Soll-Stärke mit zwei Gitarren in unseren Breitengraden erscheinen. Lars

Pungent Stench (Pain Stage, 21.08.03)

Pungent Stench
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Am etwas fortgeschritteneren Abend des ersten Summerbreeze Festivals betraten Pungent Stench die Bühne. Wie immer kamen die Musiker mit Ansager und Priestergewändern auf die Bühne, wobei sie sich dann im Laufe des Gigs ihrer Entledigen und die fast nackten Tatsachen zum Vorschein kamen. Ich muss gestehen, als ich die Band zum ersten Mal gesehen habe fand ich es noch interessant, aber wenn man das jedes Mal geboten bekommt ist der Kick ziemlich verloren gegangen.
Musikalisch fand ich die Band den Abend eigentlich auch nur durchschnittlich, was aber auch deutlich mit am Sound lag. Mir haben Pungent Stench nicht allzuviel gegeben, denn allein mit nackten Körpern und einer eher ziemlich langweiligen Bühnenshow konnten sie die Leute auch nicht allzusehr begeistern. Monika

Subway To Sally (Main Stage, 21.08.03)

Das Problem von Subway ist meiner Meinung nach ganz klar, dass ihre intensive Atmosphäre auf einem Open Air leider nicht so gut zur Geltung kommt wie in einer Halle. Nichts desto trotz war die Stimmung in der dicht gefüllten Menge vor der Bühne ausgelassen. Unterstützt von einer wirklich gelungenen Lightshow wurde das neue Album Engelskrieger fast komplett durchgespielt. Leider litt darunter der Mittelalter/Folk Anteil sichtlich, es hätten schon ein paar mehr ältere Songs von Foppt den Dämon oder 1985 sein können. Leider wurde nur der Song Die Räuber gespielt. Ansonsten kamen gerade Herrin des Feuers, Mephisto und Liebeslied sehr gut an. Die Performance der Band war natürlich, einmal mehr, genial. So bleibt als einziger Kritikpunkt die, nicht sehr glückliche, Songauswahl festzuhalten. Lars

The Kovenant (Main Stage, 21.08.03)

The Kovenant
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The Kovenant hat man schon länger nicht mehr auf deutschen Bühnen gesehen und dementsprechend war auch der Andrang vor der Bühne! Als die Mannschaft die Bühne betrat, fing die Masse an zu toben, was den Jungs auf der Bühne ein zufriedenes Grinsen in die Gesichter zauberte und sie so richtig loslegten.
Ich muss sagen, dass die Jungs kein bisschen an ihrem Enthusiasmus verloren hatten, nur vom Äußeren haben sich die Jungs schwer verändert. Besonders bei Nagash war man sich nicht ganz sicher, liegt es am Bühnenoutfit oder verdeckt das Bühnenoutfit eher die eigentliche Verfassung der Norweger? Aber genug zum Outfit!
Musikalisch waren The Kovenant eine der stärksten Bands des diesjährigen Open Airs und ich denke wer sie gesehen hat der kann das nur bestätigen. Somit war der Auftritt für die, die sich noch zu so fortgeschrittener Stunde tapfer hielten auf jeden Fall eine sehr gute Belohnung für den so langen Abend und die Mühen sich nicht von der Müdigkeit überwältigen zu lassen. Monika

Hypnos (Pain Stage, 22.08.03)

Hypnos
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Um es vorweg zu nehmen, niemand wird wohl behaupten, dass Hypnos zu den besten Acts des Festivals gehört hat. Trotzdem kann ich sagen, dass es sich durchaus gelohnt hat, die Band in der brütenden Nachmittagssonne anzusehen.
Musikalisch gibt es eigentlich nichts zu bemängeln und es ist einfach bewunderswert, dass die Bandmitglieder nicht mit Hitzschlag von der Bühne gekippt sind, so wie das Trio ihre Mähne wirbeln liessen. Das größte Handicap der Band ist einfach, dass der Sänger/Basser quasi an seinen Mikrofonständer »gefesselt« ist, der Schlagzeuger sowieso seine feste Position hat und somit die Bühne ein wenig überdimensioniert wirkt.
Das stellt aber in keinem Fall die musikalischen Qualitäten, die zweifellos bestehen, in Frage. Frank

Graveworm (Pain Stage, 22.08.03)

Graveworm
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Graveworm spielten bereits am Nachmittag. Vor der Bühne hatte sich bereits ein munteres Völkchen versammelt, um den Gothic-Darkmetallern zu lauschen. Bestens aufgelegt und hochkonzentriert ging der österreichische Fünfer zur Sache. Das eigentlich seltsame an diesem erstaunlich guten Gig war nur, dass Graveworm überhaupt nicht im Stile einer Gothic-Band aufspielten, sondern eher einen astreinen, Rock 'n' Roll-Gig auf die Bretter legten und dabei weder Leichenbitterminen noch Düsterimage auffuhren, sondern mit viel Freude, Herz und Engagement bei der Sache waren.
Die Band eroberte mit ihrer für eine Darkmetalband mit schwerem Gothic-Touch eher untypischen Partylaune schnell die Herzen der Fans und feierte bei jedem gespielten Song zusammen mit dem Publikum vor der Bühne eine herrliche Party auf dem Summerbreeze. Die Band präsentierte ihren ausgelassen feiernden Fans einen gut dreiviertelstündigen Gig, der mit einem riesen Applaus gewürdigt und vielfachem Headbangen zu früher Nachmittagszeit belohnt wurde, ehe die Band nach grundsolidem Gig die Bühne verließ, am Ende gar noch eine Zugabe brachte sich grinsend verabschiedete und dann hinter die Bühne verschwand. Daumen hoch! Toschi

Farmer Boys (Main Stage, 22.08.03)

Farmer Boys
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Es war ziemlich still geworden um die Farmer Boys, man hätte auch erwarten können, dass sich da nicht mehr allzu viel tut um diese Band. Doch mit ihrem Auftritt auf dem Summerbreeze sollte dem Publikum wohl gezeigt werden, dass diese Band noch lange nicht Geschichteist, zumal das nächste Album bevor steht.
Für mich persönlich wahr es ein eher belangloser Auftritt. Ein Sänger, der dem Outfit nach fast noch als hip-Hopper durchgehen würde, ein schlechter Soung (für den die Band aber nichts konnte) und einige bekannte Songs, die ich hoffentlich so nie wieder live hören muss. Der schlechteste war dann wohl das, von der CD ziemlich geniale, Depeche Mode Cover Never Let Me Down Again. Frank

Disbelief (Pain Stage, 22.08.03)

Disbelief
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Disbelief wurden erst ziemlich spät und spontan auf dem diesjährigen Summerbreeze gebucht, was der Band aber recht herzlich wenig ausmachte und sie sich im Gegenteil sogar riesig darüber freuten. Die Fans der Band, welches mittlerweile auch einige sind, waren ebenfalls sehr begeistert Disbelief auch dieses Jahr wieder anzutreffen und demzufolge wurde die Band nach aller Manier abgefeiert.
Die Show war, wie man von den Jungs gewohnt ist, mächtig druckvoll und voller Enthusiasmus, ich bin immer wieder erstaunt wie Jagger das gesanglich live so rüber bringen kann und nach dem Gig immer noch normal sprechen kann. Disbelief sind einfach eine geniale Liveband auch wenn einige wenige da anderer Meinung sind, aber das ist ja wie bei vielen Bands, entweder man liebt sie oder man hasst sie. Monika

Amon Amarth (Main Stage, 22.08.03)

Amon Amarth
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Amon Amarth gehörten auf der Main-Stage einmal mehr zu den Abräumern, auch auf dem Summerbreeze in Abtsgmünd. Egal, wo die fünf Nordmänner um Johan Hegg auch hinkommen, sind volle Hallen oder Plätze garantiert. Die fünf Schweden spielten sehr groovig nach vorn und gingen schon vom ersten Takt an voll bis in die Haarspitzen motiviert in ihren Gig.
Stücke wie Versus The World, Where Silent Gods Stand Guard, Bleed For Ancient Gods oder Victorious March etc. wussten einmal mehr die große Masse zahlreicher Fans zu überzeugen. Amon Amarth haben mit ihrer ureigenen Mischung aus Viking- und Deathmetal den Nerv der Zeit getroffen; anders lässt sich der unangefochtene Kultstatus der Nordmann-Combo nicht erklären. Eine Band, bei der sich ausnahmsweise seit langem endlich mal wieder Fans diverser unterschiedlicher Stilrichtungen einig sind, wie das bunt gemischte Publikum auf dem Summerbreeze eindrucksvoll gezeigt hat: zahlreiche Thrash, Death, Black, True und PowermetallerInnen reckten bei Amon Amarth ihre Hände gen Himmel zum Gruß an den Gehörnten in die Luft. Ergo: diese fünf Schweden gehören schon lange nicht mehr zu den Undergroundacts. Amon Amarth sind auf jedem Festival ein Bringer! Toschi

Naglfar (Pain Stage, 22.08.03)

Naglfar
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Die Überraschung auf dem diesjährigen Summerbreeze, - des Leibhaftigen Garde in Person! Gnadenlos brutal auf die zwölf, pfeilschnell, ultragroovig, mit viel Rhythmus, enormer Sicherheit und zahlreichen fetten Gitarrenriffsalven knüppelte die Schwedentruppe drauflos, dass es eine wahre Freude war! Derart brachiale, wunderbar satte, schneidige, sägende Gitarren mit gutem Sound sind selten im Blackmetalbereich, umso herrlicher diese ergänzend dazu passende, ultraabgrundtiefe, alles niedermachende, herrlich genial fiese Stimme! Eine Stimme, die wie ein riesiger Wächter über einem Berg thronte und sich majestätisch von den meisten 08/15-Shoutern abhebt und überhaupt nicht mit Normalo Death oder Blackmetal vergleichbar ist. Naglfar-Frontmann Jens Rýden verfügt über ein Organ, das irgendwo in der Schnittmenge des Death/Blackmetals liegt und in der gesamten Szene seinesgleichen vergeblich sucht! Eine derart wunderschön eklige Stimme habe ich selten in diesem Bereich live gehört!
Sind schon alle bislang veröffentlichten Studioalben des Fünfers durch die Bank weg empfehlenswert, so gilt dies auch für dessen Livegigs, es sei denn, sie haben einen grottenschlechten Sound (ähnlich wie vor drei Jahren in Wacken). Das war in Abtsgmünd zum Glück nicht der Fall. Der Sound des Totenschiffs (Naglfar) stimmte und die Band spielte immens druckvoll wie man es von ihr erwartete! Gegen dieses Höllenkommando, das an jenem Abend seinem Namen alle Ehre machte, sind selbst Acts wie Cradle Of Filth, Dimmu Borgir, Mystic Circle oder Old Man's Child die reinsten Chorknaben. Bis auf Jon Nödtveidt von Dissection fällt mir vergleichsweise kein weiterer Shouter ein, der auch nur annähernd an dieses bitterböse, massenhaft zartbeseiteten Menschen pure Furcht einflössende Organ herankommt, das scheinbar nicht von dieser Welt stammen kann! Selbst zahlreiche hartgesottene Black- und Deathmetaller zogen respektvoll den Kopf ein, als Jens Rýdens Stimme wie der Donnergroll aus einer anderen Welt erklang und die mächtige Soundwand von Drums und Gitarren die Melodien dazu erklingen ließen!
Obwohl der Gruppe am frühen Abend lediglich eine gute Dreiviertelstunde Spielzeit zur Verfügung stand, wusste sie diese Zeit sinnvoll zu nutzen, spielte ohne lange Ansagen so viele Songs wie möglich und wurde nach acht hammermässigen Songs mit Nackenbrechergarantie von den restlos begeisterten, eingefleischten Die-Hard AnhängerInnen für einen weiteren Song als Zugabe auf die Bühne gebeten, während der andere Teil des Publikums nur stumm und verwundert dreinblickend auf die Bühne stierte, und scheinbar die Welt nicht mehr verstand!
Horncrowned Majesty heißt jene Hymne an den Höllenfürsten, die bei keinem Naglfar-Gig fehlen darf und dementsprechend lautstark von den Fans gefordert, einen superben Auftritt beendete, der ein größtenteils völlig erstauntes Publikum zurückliess, welches ordentlich den Kopf gewaschen bekam, wie schon lange nicht mehr. Ein Schlachtfest vom Allerfeinsten! Und die Tore der Hölle öffneten sich weit ... beeindruckend!!! Toschi

Amorphis (Pain Stage, 22.08.03)

Amorphis
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Das Publikum wartete schon sehr gespannt auf Amorphis, was für viele das Highlight an diesem Abend war (genau wie für mich)! Als die Band endlich die Bühne betrat und anfingen, die Instrumente zu Quälen waren ziemlich viele Fans sehr entsetzt, denn die Jungs hatten anfänglich einen grottenschlechten Sound, was sich aber im Laufe des Gigs doch besserte.
Was sich allerdings nicht besserte war der Gesang, der schon fast an Körperverletzung grenzte. Ich weiß nicht, entweder war der Sänger stark gesundheitlich angeschlagen oder er war einfach nur aus dem Training.
Zum Schluss brachten Amorphis das absolute Highlight und zwar Black Winter Days worauf alle offensichtlich gewartet hatten (wie ich auch) und was man da zu hören bekam war mehr als schrecklich, wobei ich nicht verstehen kann, dass einige der Fans so schiefe Töne einfach ignorieren konnten. Ich war ziemlich enttäuscht, aber vielleicht sieht man die Band ja noch mal und es stellt sich heraus, dass sie es doch noch können und alles in Grund und Boden spielen. Monika

In Extremo (Main Stage, 22.08.02)

In Extremo
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Auf In Extremo hatten augenscheinlich viele Besucher des Festivals gewartet, vor der Bühne war es jedenfalls brechend voll. Obwohl die Jungs nur mit einer Rumpfmannschaft antraten (Yellow Peiffer war wegen der Geburt seines Kindes nicht anwesend und der etatmäßige Bassist hing in Malaysia fest) machten sie von der ersten Minute an mächtig Druck. Dabei machte die ganze Show niemals den Eindruck aufgesetzt zu sein, alles wirkte echt und spontan!
Unterstützt von einer klasse Pyroshow wurden Songs wie Küss mich, Herr Mannelig, Villeman og Magnhild und viele andere dargeboten. Höhepunkt war für mich die Gänsehautatmosphäre bei Vollmond und Spielmannsfluch. Für mich der beste Headliner des diesjährigen Festivals! Lars

Finntroll (Pain Stage, 23.08.02)

Finntroll
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Finntroll das sagt der Name schon, das sind diese trolligen Jungs aus Finnland, die ziemlich bizarre Musik machen, man wusste nicht genau ob sie nun mit ihrer Akustikshow oder ihrer üblichen Show auftreten. Finntroll brachten aber ihre nicht Akusikinstrumente mit und zeigten den Leuten wo der Hammer hängt. Wer Finntroll noch nicht gesehen hat der sollte das unbedingt tun wenn sich die nächste Gelegenheit bietet, denn die Bühnenshow ist auf jeden Fall nicht schlecht, auch wenn ich sie am liebsten in ihren angefressenen Neandertaler Kostümen gesehen hätte, aber vielleicht bietet sich das ja irgendwann noch mal. Monika

God Dethroned (Main Stage, 23.08.02)


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Das Niederländische Death Metal Kommando war wie eigentlich immer in bestechender Verfassung. Unglaublich tight und aggressiv spielt die Band, bei wunderschönem Sonnenschein auf. Gerade die bandtypischen hochmelodischen Gitarrensoli kamen sehr gut rüber und lockerten die Songs ein wenig auf. Zu hören gab's Songs aus allen Schaffensphasen, neuere wie The Warcult, Tombstone vom aktuellen Album Into The Lungs Of Hell und auch ältere Sachen der Marke The Art Of Immolation, Boiling Blood und Serpent King. Den grandiosen Abschluss der Energie geladenen Show bildete das Death Cover von Evil Dead. Lars

Within Temptation (Main Stage, 23.08.02)

Within Temptation
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Anfangs war ich ja ein wenig skeptisch den Fähigkeiten der Band gegenüber, eine Auswirkung des zur Zeit stattfindenden Medienhypes. Ich muss meine Meinung nach diesem Auftritt aber revidieren. Diese Band hat alles was auch schon Nightwish haben/hatten. Eine geniale Sängerin, die ganz klar im Mittelpunkt der Show steht, gute Songs mit eingängigen Melodien und nicht zu vergessen ein symphatisches Auftreten.
Sängerin Sharon hat auch alle Bewegungsabläufe für eine gute Show drauf, sei es das schmachtende Burgfräulein oder eine bangende Furie. Nebenbei werden alle Songs auch fast fehlerfrei intoniert. Man sollte allerdings die Finger von Kate Bushs Running Up That Hill lassen, dabei kann man nur verlieren. Ansonsten wussten Hits wie Mother Earth und natürlich Ice Queen das Publikum vollends zu begeistern. Lars

Hollenthon (Main Stage, 23.08.02)

Hollenthon ist eine Band aus Österreich, die eigentlich keine andere ist als Pungent Stench zumindest die Besetzung aus Musikern dieser Band bestehen, aber musikalisch in eine ganz andere Richtung gehen. Musikalisch würde ich sagen geht die Band in Richtung Deathmetal mit orientalischen Einschlägen, was zu Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig ist, aber wenn man die Band schon einige Male gehört hat, kann man sie durchaus sehr interessant finden.
Ich muss sagen, dass mir Hollenthon von der Bühnenshow her auf jeden Fall mehr zusagten als ihre Hauptband Pungent Stench die live eigentlich nicht viel mehr rüberbrachten als, um es mal plump auszudrücken, die Klampfe andeutungsweise zu besteigen.
Hollenthon haben das Publikum an diesem Abend auf jeden Fall überzeugen können, denn nach einigem Zuhören fanden es immer mehr der Leute gut und moschten wenigsten ein bisschen mit. Monika

Letzte Instanz (Main Stage, 23.08.02)

Letzte Instanz
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Den Abschluss des diesjährigen Summer Breeze bildeten mit Letzte Instanz eine Band die, rein musikalisch, nicht ganz zum Rest des Billings passen wollte. Nichts desto trotz wurde die Band von einem überraschend großen Publikum nach allen Regel der Kunst abgefeiert. Schön so viel Toleranz im Metal Genre zu sehen! Ich fand die Leistung der Band dann auch herausragend, die zwei Sänger machten jedenfalls vom ersten Song an mächtig Dampf auch der wild bangende Cellist war ein Blickfang. Songs wie Kalter Glanz oder auch Medusa wurden begeistert von den Fans aufgenommen. Fazit, alles im Grünen Bereich.
Das Summer Breeze bleibt hoffentlich noch ein wenig länger das "kleine", gemütliche Festival im Süden und erlebt nicht solch einen Besucheroverkill wie das Wacken. Lars



weitere Links
Biografie:

Biografie: Disbelief

Interviews:

Interview: Graveworm, 12.02.2001 Telefoninterview
Interview: Disbelief, 30.03.2002 Keine Tricks und kleine Autos!
Interview: In Extremo, 06.12.2001 Keine Zeit Brötchen zu backen.

CD/DVD-Reviews:

CD-Review: Napalm Death - Smear Campaign
CD-Review: Hypnos - Rabble Manifesto
CD-Review: Hypnos - The Revenge Ride
CD-Review: Graveworm - Collateral Defect
CD-Review: Disbelief - Spreading The Rage
CD-Review: Disbelief - Shine
CD-Review: Disbelief - Worst Enemy
CD-Review: Amon Amarth - With Oden On Our Side
CD-Review: Naglfar - Harvest
CD-Review: Naglfar - Sheol

Live-Reviews:

04.08.2007 bis 06.08.2007: 18. Wacken Open Air (Wacken)
26.08.2005 bis 27.08.2005: Up From The Ground (Gemünden, Mainwiesen)
11.08.2005 bis 13.08.2005: Party San Open Air (Bad Berka)
08.08.2003 bis 09.08.2003: Fun & Crust V (Höchstenbach)
04.07.2003 bis 06.07.2003: With Full Force X (Roitzschjora, Flugplatz)
08.02.2002: Napalm Death, Soul Demise, Hug Baby (Pressenwerk, Bad Salzungen)
02.08.2001 bis 04.08.2001: Wacken Open Air 2001 (Wacken)
01.08.2002 bis 03.08.2002: Wacken Open Air 2002 (Wacken)
28.12.2001: Subway To Sally, Evereve (Kulturfabrik, Krefeld)
20.01.2006: Hypnös, Centinex, Purgatory, Demonity, Like Thousand Suns (Paderborn, Kulturwerkstatt)
26.07.2003: 2. Himmel Open Air (Hoof, Himmelwiese)
21.07.2005 bis 23.07.2005: Earthshaker-Festival (Geiselwind)
14.03.2004: Pro-Pain, Ektomorf, Disbelief, Morda (Ludwigsburg, Rockfabrik)
22.08.2002 bis 24.08.2002: Summer Breeze 2002 (Abtsgmünd)
26.01.2002: Bolt Thrower, Benediction, Fleshcrawl, Disbelief (Kallewerk, Bad Salzungen)
16.08.2007 bis 18.08.2007: Summer Breeze 2007 (Dinkelsbühl)
03.08.2006 bis 05.08.2006: 17. Wacken Open Air (Wacken)
13.05.2005 bis 15.05.2005: Rockhard Festival (Gelsenkirchen, Amphietheater)
05.08.2004 bis 07.08.2004: 15. Wacken Open Air (Wacken)
15.04.2003: Wacken Warm-Up Party (Kassel, Musiktheater)
09.05.2008 bis 11.05.2008: Rock Hard Festival (Gelsenkirchen, Amphietheater)
18.08.2006 bis 19.08.2006: Summer Breeze 2006 (Dinkelsbühl)
01.07.2005 bis 02.07.2005: Amphi-Festival (Gelsenkirchen, Amphietheater)
06.12.2001: In Extremo, Thanateros (Outpost, Göttingen)
04.08.2005 bis 06.08.2005: 16. Wacken Open Air (Wacken)


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