Live-Reviews

Summer Breeze 2002

22.08.2002 bis 24.08.2002, Abtsgmünd

Burden Of Grief (Pain Stage, 22.08.02)

Burden Of Grief
mehr Bilder ...

Es war Donnerstag noch ziemlich zu Beginn des Summer Breeze Open Airs, als Burden Of Grief die Bühne betraten, leider waren noch nicht viele Leute auf dem Festivalgelände und somit waren leider auch nicht sehr viele vor der Bühne. Burden Of Grief ließen sich aber von der Tatsache nicht scheuen und gaben ihr Bestes. Mike hatte das Publikum voll im Griff und tobte wie ein kleiner Irrer über die Bühne, was fürs Auge boten die Jungs auf jeden Fall.
Mit dem Sound hatten sie anfangs noch einige Probleme, was der Mischer aber im Laufe des Gigs doch noch hin bekam und das Publikum die volle Dröhnung in Sachen Death Metal um die Ohren kriegte.
Ihr neuer Basser Dirk hat sich schon sehr gut eingespielt und ist auf jeden fall eine Bereicherung für die Band, was die Bühnenoptik angeht paßt das Gesamtbild auf jeden Fall gut zusammen. Schade war, dass der Band eine Spielzeit von nur 20 Minuten zustand, ich denke Burden hatten noch den einen oder anderen Song auf Lager den sie gerne zum Besten gegeben hätten. Monika

Suidakra (Main Stage, 22.08.02)

Suidakra
mehr Bilder ...

Am Donnerstag Nachmittag machte ich mich dann auf den Weg, um mir Suidakra anzusehen. Die Sonne brannte ziemlich erbarmungslos, aber trotzdem kam schon eine recht beachtliche Fangemeinde zusammen. Leider muß ich sagen, dass Suidakra einen ziemlich schlechten Sound hatten. Die ohnehin schon gewöhnungsbedürftige Stimme des Sängers tat mir zeitweise regelrecht in den Ohren weh. Es blieb nichts anderes übrig, als sich in eine gesunde Distanz zu entfernen, was außer mir auch viele andere taten.
Ich habe Suidakra schon einmal in Wacken gesehen, wo sie mir von der Show her ganz gut gefallen haben, aber heute wirkten die Jungs auf der Bühne ein bisschen träge. Vielleicht machte ja auch ihnen die Hitze zu schaffen, jedenfalls trug das nicht unbedingt dazu bei, die Leute beim Zaun zu halten. Nur in einem Pulk direkt vor der Bühne fanden sich einige Fans der Band, denen weder der Sound noch die Sonne etwas anhaben konnten und die die Band anfeuerten.
Beim vorletzten Song versuchte der Sänger die Fans dann noch einmal ein bisschen anzustacheln, indem er übers Mikro anmerkte, dass sie wohl so langsam am einpennen wären. Suidakra gaben daraufhin noch einmal richtig Gas und die Fans vor der Bühne bewiesen, dass auch in ihnen noch einige Reserven steckten. Die halbe Stunde Spielzeit, die der Band gegeben war ist wie im Flug vergangen. Und das Fazit ist, das dieser Gig sicherlich nicht einer ihrer besten gewesen ist aber wir sind ja nun alle keine Maschinen. Wer ihre Musik gerne hört, sollte sie sich auf jeden fall auch einmal live ansehen. Waltraud

Hypocrisy (Main Stage, 22.08.02)

Hypocrisy
mehr Bilder ...

Es war noch sehr früh am Donnerstag abend als Hypocrisy die Bühne in Abtsgmünd auf dem Summer Breeze stürmten. Trotzdem die Band den ersten Festivaltag spielte, waren bereits eine sehr grosse Menge an Fans eingetroffen, um ihre »Götter« zu sehen. Götter im wahrsten Sinne des Wortes, die Band wurde nach ordentlicher Manier abgefeiert, eben schon fast vergöttert. Aber Hypocrisy gaben den Leuten auch allen Grund dafür, ich muss gestehen, ich habe selten eine so harmonische und geniale Show der Band gesehen, außer vielleicht in 1998 auf dem Wacken Open Air.
Peter & Co feuerten einen Hit nach dem anderen aus den Boxen, es stimmte an dem Tag einfach alles, der Sound die Bühnenshow und das Zusammenspiel zwischen Band und Fans. Schlicht und ergreifend »Voll auf die Glocke«!! Die Fans waren außer sich und die Band kann glaube ich, keine bessere Anerkennung von einem Publikum bekommen, als es diesen Abend der Fall war. Ich kann auch nur sagen, es war echt geil, allein schon die ganze Atmosphäre die während des Gigs rüber kam. Monika

Ektomorf (Pain Stage, 22.08.02)

Eigentlich hatte ich nicht wirklich eine Ahnung, welche Art von Musik Ektomorf machen, ich wusste nur, dass sie »ziemich gut« sein sollten, für mich Grund genug, sich den Gig anzusehen. Schon nach wenigen Augenblicken nach Beginn hatte sich diese Entscheidung für mich bestätigt:
Schon ab dem ersten Song hatten Ektomorf ihr Publikum fest im Griff. Der Mosphit vergrößerte sich bereits beim zweiten Song bis auf mehr als die Hälfte des Publikums, was sich auch bis zum Ende des Gigs nicht mehr änderte. Ektomorf spielten ihr Set von Beginn an voller Energie und Spielfreude, was vom Publikum auch entsprechend gewürdigt wurde. Man merkt ihnen die nachgesagte musikalische Verwandtschaft zu älteren Sepultura oder Soulfly Stücken an. Trotzdem handelt es sich keineswegs um eine blanke Kopie, die Gruppe hat mit ihren eigenen Stil durchaus eine Daseinsberechtigung. Mein persönliches Hightlight des Festivals ... Frank

Tiamat (Main Stage, 22.08.02)

Tiamat
mehr Bilder ...

Nachdem Ektomorf ihren Gig auf der Pain Stage beendet hatten, kündigten sich die Headliner der Main Stage dieses Abends an. Tiamat betraten das Feld und krasser konnte der Unterschied wohl kaum sein. Bei Tiamat geht es sehr, sehr ruhig zu. Auf der Bühne genauso wie im Publikum. Sie schaffen es eine sehr dichte Atmosphäre aufzubauen, die aber auch irgendwie eine deprimierende Wirkung hatte. Sie hypnotisieren ihre Fans geradezu, so dass man auch wirklich nur ganz selten mal irgendwo jemanden sah, der sich zur Musik bewegte und auch dann selten mehr als eine Art Schunkeln.
Meistens starrten die Leute einfach nur wie gebannt auf die Bühne. Das meiste was es da zu sehen gab, war die Lightshow, die natürlich unheimlich schön anzusehen war. Ich glaube gar nicht, dass Tiamat live ohne grosse Lightshow überhaupt in der Lage währen, diese Atmosphäre aufzubauen.
Also bei Tiamat scheiden sich die Geister. Es ist eine von den Bands, deren Musik man entweder mag und versteht oder man kann sie nicht ausstehen. Und so kam es dann auch, dass die eine Hälfte des Publikums wie gebannt lauschte und die andere Hälfte so schnell wie möglich das Weite suchte. Zumindest die Fans der Band werden sicherlich begeistert gewesen sein. Und neben den Metallern der härteren Gangart werden sich wohl auch die Security-Menschen ein bisschen gelangweilt haben ...
Ich finde es in jedem Fall gut, dass wirklich für jeden Geschmack was geboten wurde und jeder auf seine Kosten kam. Bei dieser Menge an Bands muss einem ja nicht unbedingt jede gefallen. Waltraud

Mystic Circle (Pain Stage, 23.08.02)

Mystic Circle
mehr Bilder ...

Es war noch mächtig hell am Tag als Mystic Circle auf die Painstage stolzierten, ich und wahrscheinlich auch alle anderen dachten wie soll das denn auf der Bühne wirken, denn die Band baut hauptsächlich auf Lightshow und generell bauen die mittlerweile auf drei Mann geschrumpfte Band doch verstärkt auf ihre Show.
Was man aber der Band lassen muss ist, dass sie ihre Kälte auf der Bühne nach wie vor gerne zur Schau tragen, wenn auch gleich sie inzwischen kein Corpsepainting mehr auf der Bühne verwenden. Ebenfalls sehr gut war der Sound der Band, die Songs kamen sehr druckvoll aus den Boxen geschmettert und als Dragon Slayer gespielt wurde war dann auch die Stimmung auf dem Hochpunkt, obwohl ich denke, dass die Jungs durch ihr Image einige Fans verloren haben. Vielleicht ist zuviel Kälte und dieses merkwürdige Image doch nicht so das Wahre, aber ich ziehe meinen Hut vor ihnen, dass sie sich nicht klein kriegen lassen auch wenn sie mittlerweile zum regelrechten Feindbild der meisten Blackmetaller geworden sind. Monika

Soilwork (Main Stage, 23.08.02)

Soilwork
mehr Bilder ...

Nach all den Lobeshymnen in den verschiedenen Szenemagazinen waren meine Erwartungen an Soilwork nicht gerade gering. Leider konnte die Band dieser grossen Erwartungshaltung meinerseits dann auch nicht vollends gerecht werden. Sicherlich sind die Songs alle auf höchstem technischem Niveau, heftige Spielfehler leisteten sie sich auch nicht. Trotzdem wollte der Funke zwischen Soilwork und dem zahlreich vorhandenen Publikum nicht recht überspringen. Vielleicht lag es ja an der eher dürftigen Bühnenaction, Sänger Speed ist jedenfalls nicht der charismatischste Sänger. Auch die anderen Mitglieder blieben auf der grossen Bühne ein wenig blass.
An den eigentlichen Songs gab es nichts auszusetzen, Soilwork setzten natürlich hauptsächlich auf Songs ihres neuen Albums Natural Born Chaos. Aber auch ältere Sachen wie Needlefeast (meiner Meinung nach bester Song des Sets) wurden gespielt. Wenn Soilwork es demnächst schaffen an ihrer Live Präsentation zu arbeiten, dann sollte diese Band wirklich noch eine große Zukunft haben, hoffen wir es! Lars

Disbelief (Pain Stage, 23.08.02)

Disbelief
mehr Bilder ...

Disbelief haben nach der Veröffentlichung ihres Albums Shine gerade eine ausgiebige Tour gespielt, und sind trotzdem nicht tot zu kriegen. Live sind die Schwermatall-Sickos einfach die Macht! Der bandeigene Soundmischer hat sich an diesem Abend (Nachmittag wohl eher) mal wieder selbst übertroffen. Tonnendicker, ultraschwerer Sound war das Ergebnis. Und so spielten sie einmal mehr ihr Publikum mit ihren schleppend-agressiven Songs in absolute Extase. Voll auf die Fresse ... und ab dafür ... Gottkaiser Megatron

Nightwish (Main Stage, 23.08.02)

Ich war sehr gespannt auf den Auftritt von Nightwish beim Summerbreeze, war es doch die erste Gelegenheit für mich die Band mit ihrem neuen Bassisten und Backgroundsänger Marco Hietala zu sehen.
Eins vorweg, die Stimmung war während des Auftrittes super, Nightwish wurden begeistert abgefeiert. Für mich bedeuten Nightwish Konzerte immer eine ganz besondere Atmosphäre, ein Hauch Magie, der in der Luft liegt. Die Verbindung von klasse Songs mit der außergewöhnlichen Stimme Tarjas ist halt etwas ganz besonderes, sicher polarisiert die Band auch, aber das ist wohl bei allen Künstlern so.
An der Songauswahl dieses, leider nur 60-minütigen Auftrittes gibt es eigentlich nichts auszusetzen (okay mein Favorit The Elvenpath wurde nicht gespielt, damit kann ich aber leben). Es wurden sonst alle Highlights geboten, von Sacrament Of Wilderness zu Over The Hills And Far Away bis zum obligatorischen Abschluss Wishmaster.
Natürlich lag der Schwerpunkt auf den neuen Songs vom Century Child Album, Slaying The Dreamer kam sehr genial.
So weit so gut. Als Kritikpunkt fiel mir jedoch das neue Bandmitglied auf, nicht was seine Gesangsleistung bei Dead To The World anging, eher zu seinem Auftreten, wie die Ansagen, das lässige paffen einer Zigarette während fast aller Songs, ich denke das passt nicht zu Nightwish, wohl eher zu einer typischen skandinavischen Prollband (nein, ich nenne hier keine Namen!), schade. Aber vielleicht bin ich da auch einfach nur zu engstirnig, wer weiß. Aber Engstirnigkeit, gehört eben auch irgendwie zum Metal, oder nicht?
Am Ende war es, wie immer, ein zu kurzer Auftritt, ich hätte auch noch eine Stunde Nightwish vertragen können. Für mich ganz klar der beste Auftritt auf dem Summerbreeze! Lars

Dimmu Borgier (Main Stage, 23.08.02)

Dimmu Borgir
mehr Bilder ...

Freitag Nacht um halb zwölf gingen die Lichter für Dimmu Borgir an. Shagrath und Co enterten die Bühne, aber an diesem Abend wollte es ihnen nicht so recht gelingen, den Funken überspringen zu lassen. Auf der Plusseite zu verbuchen ist ein guter Sound und eine schöne Ligthshow. Shagrat war wie immer der Aktivste auf der Bühne, er lief eben auch mal ein bisschen herum und feuerte das Publikum an, auf der Minusseite muss ich aber sagen, dass sich die Atmosphäre, wie man sie sonst oft bei ihren Konzerten erlebt, nicht einstellen wollte. Dimmu Borgir moschten und posten in bekannter Manier, aber von der Energie, die sonst in ihrer Show steckt, war heute nichts zu spüren.
Bei Morning Palace, das wohl bei keinem Dimmu Borgir Konzert fehlen darf und auf das die Fans offensichtlich auch schon gewartet hatten, kam dann endlich doch noch etwas Stimmung auf. Ich habe Dimmu Borgir im Laufe der Jahre schon sehr oft gesehen und es war eigentlich immer gut. Ich will hoffen, dass die Jungs nur mal einen schlechten Tag hatten.Monika

Ashes You Leave (Main Stage, 24.08.02)

Ashes You Leave
mehr Bilder ...

Am Samstag Nachmittag versammelte sich eine ganz ansehnliche Zuschauermenge vor der Main Stage, um sich gemeinsam Ashes You Leave anzusehen. So gegen zehn nach eins enterte die Band dann die Bühne. Leider gab es zu Anfang grosse Probleme mit dem Sound, weil es irgendwie nicht so richtig gelingen wollte die Geige klanglich zu dem Rest der Instrumente abzustimmen. So konnte man es natürlich erstmal gar nicht richtig geniessen und diejenigen, die Ashes You Leave vorher noch nicht gehört hatten, konnten die Songs so auch nicht richtig kennenlernen. Bis es dann gelang die Geige zu integrieren war von den 25 Minuten Spielzeit, die der Band gegeben waren, leider schon gut ein Drittel vergangen. Besonders herausstechend war die gute und angenehm kräftige Stimme der Sängerin, die nicht ständig versuchte es einer Opernsängerin gleich zu tun, sondern ganz natürlich klang. Sie war es dann auch, die auf der Bühne hauptsächlich für die Show gesorgt hat, während der Rest der Leute eigentlich kaum aufgefallen ist. Mit 25 Minuten wird einem allerdings auch nicht gerade viel Zeit gelassen, um den Mob zum toben zu bringen.
Alles in allem muss ich sagen, haben sie ihre Sache dann wirklich noch gut gemacht und auf jeden Fall weit mehr als einen Achtungsapplaus dafür geerntet. Mich hat es neugierig gemacht und wenn Ashes You Leave dann mal auf Tour kommen, werde ich sie mir noch mal ansehen. Waltraud

Amon Amarth (Main Stage, 24.08.02)

Alter Schwede! Neben Soilwork und Burden Of Grief waren Amon Amarth wohl die beste Band im melodischen Death Metal Bereich auf 'm Breeze. Vor allem der Sangesmann ist wohl die vierschrötigste, bärbeißigste Frontsau aller Zeiten; drei Daumen hoch für 'ne unglaublich überzeugende Bühnenshow. Lediglich der Sound ließ hier und da ein wenig zu wünschen übrig. Meiner Meinung nach 'ne Spur zu tiefenlastig, wodurch die Gitarren leicht in den Hintergrund gedrückt wurden, aber ich will nicht meckern. Im Vergleich zu manch anderer Band dieses Festivals (Borgir, Soilwork), war der Sound immer noch weit im vorderen Bereich. Guter Auftritt einer fantastischen Band ... Gottkaiser Megatron

End Of Green (Pain Stage, 24.08.02)

End Of Green
mehr Bilder ...

Eine der Bands, wenn nicht die Band mit dem besten Sound des gesamten Festivals. Die Jungs von End Of Green verstehen es einfach schleppende, doomige Donnerriffs mit den nötigen Melodiespitzen zu versehen; obendrauf noch ein Sahnehäubchen Stonerattitüde, fertig ist die unglaublich hochexplosive Mischung. Vorallem das Liedgut der neuen Scheibe Songs For A Dying World ist beeindruckend livekompatibel, aber auch das ältere Material wusste selbstverständlich ordentlich zu rocken. Eine DER deutschen Metalbands überhaupt und für mich in jedem Fall eines der absoluten Highlights des Festivals ... Gottkaiser Megatron

Sentenced (Main Stage, 24.08.02)

Sentenced
mehr Bilder ...

Bei Sentenced muss man doch gestehen, die Jungs machen was her auf der Bühne und das nicht nur durch ihre Körpergröße, sondern auch im Bewegungsfaktor. Was man ihnen auf jeden Fall deutlich anmerkte, ist dass sie doch schon einige Zeit nicht mehr live gespielt haben, nicht in dem Sinne von schlecht, sondern sie waren richtig geil drauf mal wieder die Bretter zu betreten.
Die Lightshow kam sehr fett rüber, genau wie der Sound der mit einiger Wucht aus den Boxen polterte. Sentenced bezogen die Fans sehr stark mit in ihre Show ein, ganz im Gegenteil zu manch anderen Bands, die doch eher kühl und distanziert wirken. Immer wieder stürzte der Sänger auf die Boxen um den Fans näher zu seien, was den Leuten auch gefiel, wie man deutlich merkte.
Von der Setlist her konnte sich meiner Meinung nach auch keiner beklagen, ich meine sie haben zwar hauptsächlich neue Songs gespielt, aber gaben auch einige von den alten Klassikern zu hören, wer da nicht zufrieden war, der hat wahrscheinlich an der besten Show etwas auszusetzen. Monika

Samael (Main Stage, 24.08.02)

Samael
mehr Bilder ...

Kaum, dass es dämmerte zog es die schwarz gekleideten in Richtung Bühne und man konnte schon ahnen, wer gleich spielte. Wer hätte es gedacht, dass Samael doch noch so eine große Fangemeinde haben, die Leute drängten sich dicht an dicht vor der Bühne um noch einen Blick auf diese zu erhaschen.
Als Vorph und seine Mannschaft die Bühne betraten, flippte das Publikum förmlich aus, trotzdem sie anfangs doch erhebliche Soundprobleme hatten, ließen sich die Fans nicht davon abhalten, die Band aus voller Kraft anzufeuern. Samael brachten auf der Bühne so viel Kraft und Emotionen mit ins Spiel, dass man einfach nur mitgerissen wurde. Man hatte ihnen doch deutlich angemerkt, dass sie lange nicht mehr auf der Bühne gestanden haben und nun endlich wieder live spielen konnten.
Zu der Setlist muss man sagen, dass überwiegend Songs von der Eternal und Passage gespielt, doch auch die »alten« Fans sollten nicht zu kurz kommen und Samael gaben doch noch einen Song (zwar ein wenig verändert, aber fast original) von einer der alten Scheiben zum besten.
Ein absoluter Hingucker waren auch die zwei Feuerteufel, die während ihrer Show zu Xys Instrumentalstücken, die Fackeln und Stäbe mit Feuer bestückt im Takt herumwirbelten.
Also Fazit nicht nur die Fans, sondern auch die Band waren sichtlich mit der Resonanz zufrieden und der Abend war für alle Parteien gerettet. Waltraud

Pain (Pain Stage, 24.08.02)

Pain
mehr Bilder ...

Es ist mittlerweile schon sehr spät in der Nacht, als Pain die Painstage stürmten. Man muss doch sehr staunen, dass Peter mit Pain inzwischen fast den gleichen Status hat wie mit Hypocrisy, was bisher in Deutschland noch nicht der Fall war. Aber auf dem Summer Breeze wurde man eines Besseren belehrt, allein schon als die Mannen die Bühne betraten, tobten die Fans bereits und moshten was das Zeug hielt.
Pain hatten am Anfang noch mächtig mit Soundproblemen zu kämpfen, was aber der Mischer im Laufe der Zeit doch noch einigermaßen hinbekam. Einige der Musiker hatten ja bereits am Vortag gespielt und man könnte meinen sie wären noch ein wenig Angeschlagen, aber ich denke sie brauchten einfach nur eine gewisse Einspielphase, denn dann gaben die Jungs doch noch alles und zwar bis zum bitteren Ende. Doch die Fans wollten es einfach nicht zulassen, das sich die Band schon so schnell von der Bühne verabschiedete und kämpften um jede Zugabe, was die Veranstalter irgendwann dann einfach ignorierten, ja da kann man nichts machen irgendwann ist leider jeder Gig mal zu Ende. Monika



weitere Links
Biografie:

Biografie: Disbelief

Interviews:

Interview: Burden Of Grief, 28.03.2004 Wir haben die Musik geschrieben, die uns gefällt und die wir selber auch hören wollen
Interview: Burden Of Grief, 22.10.2000 ... über Alf kam ich zum Metal ...
Interview: Burden Of Grief, 22.04.2007 Death End Road
Interview: Burden Of Grief, 01.12.2001 Ein Interview mal etwas anders!
Interview: Suidakra, 29.01.2004 Der frühe Vogel fängt den Wurm
Interview: Suidakra, 24.10.2006 Feinde Roms?
Interview: Mystic Circle, 23.09.2002 Ich glaube die Zeiten der Newcomer im Blackmetal sind vorbei ...
Interview: Disbelief, 30.03.2002 Keine Tricks und kleine Autos!
Interview: Sentenced, 21.05.2002 Alkohol und seine Ausmaße, oder auch einfach »nur« ein day off!!!
Interview: Samael, 01.02.2003 Man muss sich persönlich weiterentwickeln. Ich brauche diese Veränderung, um neue Dinge kennenzulernen

CD/DVD-Reviews:

CD-Review: Burden Of Grief - Dead End Road
CD-Review: Burden Of Grief - Fields Of Salvation
CD-Review: Burden Of Grief - On Darker Trails
CD-Review: Suidakra - Caledonia
CD-Review: Tiamat - Prey
CD-Review: Mystic Circle - Open The Gates Of Hell
CD-Review: Mystic Circle - Damien
CD-Review: Disbelief - Spreading The Rage
CD-Review: Disbelief - Shine
CD-Review: Disbelief - Worst Enemy
CD-Review: Nightwish - Tales From The Elvenpath
CD-Review: Nightwish - Century Child
CD-Review: Dimmu Borgir - In Sorte Diaboli
CD-Review: Amon Amarth - With Oden On Our Side
CD-Review: End Of Green - Dead End Dreaming
CD-Review: Sentenced - The Cold White Light
CD-Review: Samael - Reign Of Light
CD-Review: Pain - Psalms Of Extinction

Live-Reviews:

25.12.2008: 4. Masters Of Cassel-Festival (Kassel, Nachthallen)
26.12.2005: Masters Of Cassel-Festival (Kassel, Musiktheater)
11.10.2003: Art Of Darkness Festival (Scherfede, Waldhütte)
08.08.2003 bis 09.08.2003: Fun & Crust V (Höchstenbach)
11.07.2003 bis 12.07.2003: Rocktown Open Air 2003 (Bebra, Biberkampfbahn)
21.09.2002 bis 22.09.2002: Metal gegen Krebs (Neukirchen)
01.12.2001: Meatgrinder, Rebellion, Burden Of Grief, The Atmosfear, Die Apocalyptischen Reiter (Jufi, Duderstadt)
15.09.2001: Art Of Darkness Festival (Waldhütte Scherfede)
18.08.2005 bis 20.08.2005: Summer Breeze 2005 (Abtsgmünd)
08.05.2005: Wacken Roadshow (Kassel, Spot)
03.08.2006 bis 05.08.2006: 17. Wacken Open Air (Wacken)
20.07.2006 bis 22.07.2006: Earthshaker Festival (Rieden)
05.08.2004 bis 07.08.2004: 15. Wacken Open Air (Wacken)
14.03.2004: Pro-Pain, Ektomorf, Disbelief, Morda (Ludwigsburg, Rockfabrik)
28.12.2004: On A Dark Winter's Night-Festival (Oberhausen, König-Pilsener-Arena)
12.10.2002: Soilwork, Pain, In Flames (Osnabrück, Hyde-Park)
21.07.2005 bis 23.07.2005: Earthshaker-Festival (Geiselwind)
21.08.2003 bis 23.08.2003: Summer Breeze 2003 (Abtsgmünd)
26.01.2002: Bolt Thrower, Benediction, Fleshcrawl, Disbelief (Kallewerk, Bad Salzungen)
04.08.2005 bis 06.08.2005: 16. Wacken Open Air (Wacken)
02.08.2001 bis 04.08.2001: Wacken Open Air 2001 (Wacken)
11.10.2000: Nightwish, Sinergy, Eternal Tears Of Sorrow (RoFa Ludwigsburg)
04.08.2007 bis 06.08.2007: 18. Wacken Open Air (Wacken)
05.06.2007 bis 09.06.2007: Swedenrock-Festival (Sölvesborg (S))
16.08.2007 bis 18.08.2007: Summer Breeze 2007 (Dinkelsbühl)
11.08.2005 bis 13.08.2005: Party San Open Air (Bad Berka)
13.05.2005 bis 15.05.2005: Rockhard Festival (Gelsenkirchen, Amphietheater)
04.07.2003 bis 06.07.2003: With Full Force X (Roitzschjora, Flugplatz)
15.04.2003: Wacken Warm-Up Party (Kassel, Musiktheater)
26.08.2005 bis 27.08.2005: Up From The Ground (Gemünden, Mainwiesen)
31.07.2003 bis 02.08.2003: 14. Wacken Open Air (Wacken)
01.02.2003: Without Face, Cathedral, Samael (Bad Salzungen, Kallewerk)
09.08.2002: Disillusion, Vicious Rumors, Megaherz, Samael (Höchstenbach, Fun & Crust Festival)
16.01.2001: Samsas Traum, Pain, Atrocity (Batschkapp, Frankfurt)
19.08.2004 bis 21.08.2004: Summer Breeze 2004 (Abtsgmünd)
09.04.2004: No Mercy Festival (Münster, Live Arena)


Diese Seite wurde 1 mal kommentiert
hein (24.09.2002 20:57:33)
... gibts unter http://www.freundhein.de/index_pics.html

hein

Kommentar schreiben







1
Artikel
diesen Artikel per Email verschicken:
Email
Druckansicht
Druckansicht
 Suchen
In den Live Reviews nach:
am meisten gelesen:
Live-Review: Swedenrock-Festival, 05.06.2007-09.06.2007
46685 Aufrufe
Bewertung
Artikel bewerten:

Stimmen: keine
Punkte: 0/5
Partner
Thundering Records
Firefield Records
Bad Land Records
SPV
and many more
Statistik
1590 CD-Reviews
282 Underground-CDs
24 DVD-Reviews
159 Interviews
124 Live-Reviews