Live-Reviews

5. Musikförderverein Herbstfestival

14.10.2000, Musikförderverein Kassel

Lacrima Christi

Den ersten Teil vom Herbstfestival am Freitag den 13.10.00 habe ich leider verpasst, also was soll ich darüber schreiben!? Aber den Samstag, wo sowieso die härtere Fraktion am Werke war, habe ich mir nicht entgehen lassen. Den Opener machten Lacrima Christi (Death-Metal), die schon als Inventar im Musikförderverein gelten und Ihr neues Liveset vorstellten.

Deform

Als 2. Band gingen Deform auf die Bühne die musikalisch auf einer ganz anderen Ebene waren (Gothic - Industrial) was man auch am Publikum gemerkt hat, das ganz verdutzt aus der Wäsche schaute. Die Jungs wußten aber die Leute in ihren Bann zu Ziehen, denn ihre Instrumente beherrschten sie. Die Band kam teilweise wie Rammstein rüber, einfache Riffs aber trotzdem gut.

Final Cry

Anschließend kamen Final Cry (Thrash-Death) die live echt ein Reißer waren. "Reißer ganz im Sinne von Basserin Sonja", der beim ersten Song gleich eine Seite gerissen war, die sich aber nicht weiter davon beeindrucken ließ und fröhlich weiter spielte. Der Sänger und die beiden Gitarristen, waren nicht zu bremsen und fegten die Bühne in Grund und Boden, da merkte man das die Jungs noch Spaß an ihrer Musik haben. Die Fans waren nicht mehr zu bremsen und feierten Final Cry ganz geflissentlich ab.

Atargatis

Atargatis(Dark Gothic-Death Metal) hatten eine schwere Aufgabe das Publikum für sich zu gewinnen, denn nach Final Cry waren die Leute erst einmal so richtig ausgepowert. Die Sängerin stand ziemlich allein auf weiter Flur, denn der 2. Sänger/Keyboarder stand die meiste Zeit mit dem Rücken zum Publikum, was mir völlig unverständlich war. Alles in allen muß man sagen, das die Band es nicht leicht hatte die anwesenden Metaller von ihrer Musik zu Überzeugen.

PIK

Als Headliner spielten PIK (Doom-Death), die schon zu fortgeschrittener Stunde noch das Allerletzte aus ihren Fans rausholten, was ihnen auch nicht schwer fallen sollte, denn sie konnten ja schon auf einigen Touren einiges an Professionalität gewinnen. Pik sind im Gegensatz zu ihrer vorherigen Scheibe wesentlich härter geworden, auch der Gesang hat sich leicht verändert, aber man erkennt trotzdem Heinrichs Stimme, die ja unverkennbar ist. Pik sind eine geniale Live Band, die sehr viel Atmosphäre rüber bringt, wer sie noch nicht live gesehen hat, sollte das demnächst unbedingt nachholen.

Monika

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Interviews:

Interview: PIK, 25.10.2000 Ich will zwar nicht sagen, daß ich eine Botschaft zu überbringen habe ...
Interview: PIK, 21.03.2001 A Tribute To Metallica
Interview: Credo (ex-PIK), 07.06.2003 Wir sind zu unseren musikalischen Wurzeln zurückgekehrt

CD/DVD-Reviews:

CD-Review: Atargatis - Wasteland

Live-Reviews:

31.07.2004: 3. Himmel Open Air (Schauenburg/Hoof, Himmelwiese)
26.07.2003: 2. Himmel Open Air (Hoof, Himmelwiese)
18.08.2002: Himmel-Open-Air (Schauenburg/Hoof)
28.04.2001: A Tribute To Metallica (Spot Kassel)
12.03.2005: Atargatis, Midnattsol, Darkseed (Aalen, Rock It)


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