Live-Reviews

Edguy, Lullacry, Nostradameus, Heavenly

02.11.2001, Grüne Messehalle, Fulda

Ich habe mich früher immer darüber aufgeregt, wenn der Rezensent bei einem Livereview einige Bands verpaßt hat. So Leute sind ja was besseres, hängen Backstage ab und saufen umsonst, anstatt ihre Arbeit zu machen, dachte ich zumindest.
Alles falsch!! Ich nehme das zurück. Ich habe an diesem Abend nämlich leider Heavenly bzw. einen Großteil von Nostradameus verpaßt, sorry zu meiner Entschuldigung kann ich nur vorbringen, daß ich zur selben Zeit ein Interview mit Jens Ludwig von Edguy gemacht habe, dieses ist an anderer Stelle nachzulesen. Beim Fuldaer Publikum sind beide Bands aber wohl gut angekommen, sie passen musikalisch ja auch gut zu Edguy.

Lullacry

Danach folgten Lullacry. Bei dieser Band beschleichen mich gemischte Gefühle, die Musiker mühten sich redlich, die Bühnenaction war wirklich okay. Stimmlich war die Sängerin jedoch eine ziemliche Enttäuschung. Ich will jetzt nicht falsch verstanden werden, nix gegen Frauen in Bands, aber wenn sie nichts kann außer die Bluse möglichst weit zu öffnen, dann muß sich die Band schon Fragen nach ihrer eigenen Integrität gefallen lassen. Bei der Coverversion von WASP's Love Machine wurden erste Edguy Sprechchöre laut. Soviel zu Lullacry.

Edguy

Als es dann endlich soweit war, legten sich Edguy mächtig ins Zeug. Eine schöne Bühnengestaltung für die erste eigene Headlinertour rundete das Erscheinungsbild der Band ab. Klasse! Komischerweise sprang der Funken von der Band nicht auf Edguy typische Weise auf das Publikum über. Ich meine die Stimmung war zwar gut, hätte aber besser sein können. An der Band lag's jedenfalls nicht! Tobias Sammet bewies mal wieder Entertainerqualitäten und der Rest der Band war spielfreudig. Man hatte stellenweise jedoch etwas mit technischen Problemen zu kämpfen. So fiel etwa die Bassdrum eine Zeit lang aus, auch die Pyros sahen so aus als wenn da nicht alles richtig lief.
Sei's drum, bei Klassesongs wie How Many Miles oder auch Tears Of A Mandrake kann eigentlich nichts anbrennen. Der Höhepunkt für mich markierte das stellenweise an Maiden erinnernde The Pharaoh (Powerslave läßt grüßen) das hervorragend umgesetzt wurde. Nach anderthalb Stunden war dann Schluß. Fazit: Trotz der Technikschwierigkeiten ein gelungener Tourauftakt für Edguy!

Lars

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Interviews:

Interview: Edguy, 02.11.2001 Immer schön im sitzen pinkeln!

CD/DVD-Reviews:

CD-Review: Edguy - Burning Down The Opera (Live)
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Live-Reviews:

02.06.2006 bis 04.06.2006: Rockhard-Festival (Gelsenkirchen, Amphietheater)
01.08.2002 bis 03.08.2002: Wacken Open Air 2002 (Wacken)


Diese Seite wurde 1 mal kommentiert
Kat (09.09.2007 22:40:41)
I love this band Lullacry

they have good music and Not bad stuff

I am so much in love with Sami his

singing is good and his pretty long blond hair.

god bless you all

Love Kat

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