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Hypnos - Rabble Manifesto

(Spielzeit: 40 min./VÖ: 04.07.2005)
Hypnos - Rabble Manifesto

Klar, wer kennt Krabathor nicht?! Die einstige Kultband aus Tschechien war allerdings spätestens mit dem Ausstieg von Bruno mehr oder weniger Geschichte, wenn auch der Rest der Band eher »erfolgsarm« unter dem alten Banner weiter machte. Eben jener Bruno gründete 1999 Hypnos bzw. Hypnös, wie sie auch des öfteren geschrieben werden.
Mit Rabble Manifesto liegt nun ein neues Lebenszeichen vor, das es mir wirklich schwer macht. Zu wenig innovativ und sattsam bekannt knüppeln die Tschechen hier recht braven Death Metal heraus, der weder besonders hart oder melodisch, sondern einfach altbacken und wenig außergewöhnlich klingt.
Die Produktion kann sich zwar hören lassen, aber Produktion allein ist ja nicht alles. HYPNOS haben es versäumt, nach ihren letzten, viel beachteten Alben nun endlich einen richtigen Knaller nachzuschieben. Schlichtweg bieder klingen die elf Tracks, die sich bereits nach kurzer Zeit wie Kaugummi durch meine Gehörgänge ziehen, so dass das baldige Ende der Scheibe des öfteren herbeigesehnt wird.
Man sagt ja das dass dritte Album einer Band wirklich entscheidend sei und über Sein oder Nichtsein im Metalzirkus entscheidet ... Leider haben Hypnos hier nicht den erwarteten Kracher abgeliefert und verwundern sogar mit einigen Timingschwankungen beim Drumming, so dass die Band sicherlich bald Geschichte sein könnte, was ich ihnen persönlich natürlich nicht wünschen möchte, vor allem weil Bruno nach wie vor eine europäische Ausnahmerscheinung an Bass und Gesang ist. Was sich der Gute hier allerdings dieses Mal stimmlich leistet, ist ebenfalls alles andere als überragend sondern gelinde gesagt äußerst schwach, so dass ich vom Kauf der Scheibe eher abraten möchte. Sehr schade, wären doch Krabathor nur nicht so früh vor die Hunde gegangen ...

Dirk

 Tracklist:
  1. The Message
  2. Drowned in Burial Mud
  3. Cleansing Extreme
  4. Krieg(The Alpha Paradox)
  5. Tribe Fire Rituals
  6. Firecult
  7. 18x37(Adrenaline Code)
  8. Supernatural Race Disharmony
  9. Black Nymph Reveals
  10. The Quisling Celebration
  11. At Deaths Door
Discographie:
2000 - In Blood We Trust - Morbid Records
2000 - Hypnos - Morbid Records
2001 Review ansehen ... The Revenge Ride - Morbid Records
2005 Review ansehen ... Rabble Manifesto - Morbid Records
weitere Infos:

Homepage www.hypnos.cz

Label: Morbid Records


weitere Links
CD/DVD-Reviews:

CD-Review: Hypnos - The Revenge Ride

Live-Reviews:

26.07.2003: 2. Himmel Open Air (Hoof, Himmelwiese)
21.08.2003 bis 23.08.2003: Summer Breeze 2003 (Abtsgmünd)
20.01.2006: Hypnös, Centinex, Purgatory, Demonity, Like Thousand Suns (Paderborn, Kulturwerkstatt)


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