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Astral Doors - Evil Is Forever

(Spielzeit: 49 min./VÖ: 07.02.2005)
Astral Doors - Evil Is Forever

So einigen HärtnernInnen dürfte diese Combo bereits vom letztjährigen W.O.A-Festival 04, vom Dezibel 2000 oder dem Schwedenrock-Festival bekannt sein. Jetzt ist es also endlich soweit, Astral Doors sind während ihrer Gründung vor gut zwei Jahren zu einer spieltechnisch äußerst versierten Band zusammengewachsen, die sich mit Leib und Seele dem klassischen Hardrock verschrieben hat.
Nach ihrem tollen Debüt »Of The Father And The Son« legt die schwedische Formation nun endlich ihr zweites Album nach. Auf Evil Is Forever müssen unverkennbar die alten 70er Jahre Hardrockhelden wie Black Sabbath, Rainbow, Dio und Deep Purple Pate gestanden haben, anders ist die fast einhundertprozentige Authentizität zu den genannten Bands nicht zu erklären. Von Abkupferei kann jedoch im Falle von Astral Doors keine Rede sein, schließlich gelingt es der Band, alle Stile der genannten Bands zu einem zu vereinen, was sie zu einem unverkennbar wichtigen Unikat werden lässt, zumal der gute einstige 70er Jahre Hardrock nach wie vor noch immer die Grundessenz ist, die bis heute immerhin ein gesamtes Genre geprägt hat!
Herrlich wuchtige, mächtig auf die Ohren gehende, sägende Riffgitarren, exzellente Leadgitarrensoli, treibende Bässe, bollernde Drums und ein Organ, das häufig an den Altmeister und selbst ernannten King of Rock 'n' Roll, Ronnie James Dio in dessen Besten Zeiten oder Black Sabbath mit Tony Martin hinterm Mikro, siehe Time To Rock, das unverkennbar an dessen unverwechselbares Organ erinnert, sowie Keyboards, die soundmäßig an die kultige alte Hammond-Orgel erinnern, drücken diesem wirklich grandiosen und soundtechnisch wundersam glasklar produzierten Album deutlich ihren Stempel auf.
Passenderweise kommen auch Rainbow- und Deep Purple-Einflüsse nicht zu kurz, wie Track drei Evil Is Forever unverkennbar beweist. Beim Gesang muss vor allem der ehemalige Black Sabbath Shouter Tony Martin gewaltigen Eindruck bei Patrick Johanson hinterlassen haben, dessen Organ häufig bis auf die allerletzte, kleinste und feinste Oktave genau nach der einstigen Wunderstimme der späten Black Sabbath klingt, jene Stimme, die bis heute ihresgleichen vergeblich in diesem Genre sucht.
Als Anspieltipp empfiehlt sich jeder einzelne Song dieses durch die Bank weg ausnahmslos grandiosen Longplayers, der, abgemischt von Hypocrisy-Chef Peter Tägtgren, eingebettet in ein solides, druckvoll-modernes Soundgewand für mich schon jetzt das erste richtig große Highlight des noch jungen Jahres darstellt. Warnung: Akute Suchtgefahr nicht ausgeschlossen!
Fazit: Zeitlos, nostalgisch, episch, über jeden Zweifel erhaben, ist dieses Album ein absolutes Muss für alle eingefleischten Old-Shool-Hardrockfans, die klassische 70er Jahre Hardrockmucke bis in alle Ewigkeit lieben und oft sehnsüchtig den seeligen Anfangszeiten der Vergangenheit harter Gitarrenklänge hinter her trauern, als ihre Helden noch Deep Purple, Black Sabbath, Rainbow, Dio oder Uriah Heep hießen und es Formationen wie Nightwish, Hammerfall, Dimmu Borgir, Six Feet Under oder In Flames längst noch nicht gab.

Toschi

 Tracklist:
  1. Pride Of Christ
  2. Time To Rock
  3. Evil Is Forever
  4. Lionheart
  5. Praise The Bones
  6. Pull The Break
  7. Fear In Their Eyes
  8. Stalingrad
  9. From The Cradle To The Grave
  10. The Flame
  11. Path To Delirium
Discographie:
2003 Review ansehen ... Of The Son And The Father - Locomotive Music
2005 Review ansehen ... Raiders Of The Ark - Locomotive Music (EP)
2005 Review ansehen ... Evil Is Forever - Locomotive Music
weitere Infos:

Homepage www.astraldoors.com

Label: Locomotive Music


weitere Links
CD/DVD-Reviews:

CD-Review: Astral Doors - Of The Son And The Father
CD-Review: Astral Doors - Raiders Of The Ark

Live-Reviews:

05.08.2004 bis 07.08.2004: 15. Wacken Open Air (Wacken)
13.02.2005: Stormhammer, Astral Doors, Grave Digger (Ludwigsburg, Rockfabrik)


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