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Saxon - Lionheart

(Spielzeit: 45 min./VÖ: 20.09.2004)
Saxon - Lionheart

Bei einem Saxon Album weiß man immer was einen erwartet. Kraftvoller, melodiöser Heavy Metal der alten Schule. Gerade die Vocals von Urgestein Biff sind über die langen Jahre immer besser und variabler geworden. Was jedoch auch gleich geblieben ist, das ist die Tatsache, dass Saxon einer jener Bands sind, wo es sich immer lohnt eine der zahlreichen Best Of und Live Scheiben zu kaufen. Das liegt einfach daran, dass man dort die Hits der Band komprimiert erhält, während ein »normales« Studioalbum aber immer mehrere Ausfälle enthält.
Mein Eindruck ist, dass es Saxon leider nicht verstehen (wie übrigens einige andere berühmte Bands auch, z. B. Kiss oder Judas Priest) ein vollständiges Hitalbum zu veröffentlichen. Positiv ausgedrückt, auf jedem ihrer zahlreichen Studioalben sind zwei bis drei Hits vertreten, der Rest ist Füllmaterial.
So auch bei Lionheart, das ruhige Jack Tars weiß vollauf zu überzeugen, genau wie das »Crusader« ähnliche Lionheart, das wohl nicht mehr aus dem zukünftigen Liverepertoire der Band wegzudenken sein wird.
Auch der Midtempo Groover Beyond The Grave reisst den Hörer sofort mit. Der Rest des Albums fällt dagegen leider wieder etwas zurück. Damit mich niemand falsch versteht, diese Band ist auf der Bühne eine der besten Bands die es gibt, auch werden die zahlreichen Fans der Band auch von Lionheart nicht enttäuscht werden, alle anderen werden aber auch mit diesem Album nicht für Saxon zu gewinnen sein, dafür gibt es einfach zu viele bessere Studioalben dieser Tage.

Lars

 Tracklist:
  1. Witchfinder General
  2. Man And Machine
  3. The Return
  4. Lionheart
  5. Beyond The Grave
  6. Justice
  7. To Live By The Sword
  8. Jack Tars
  9. English Man O' War
  10. Searching For Atlantis
  11. Flying On The Edge
Discographie:
1979 - Saxon
1980 - Wheels Of Steel
1980 - Strong Arm Of The Law
1981 - Denim And Leather
1982 - The Eeagle Has Landed-Live
1983 - Power And The Glory
1984 - Crusader
1985 - Innocence Is No Excuse
1986 - Rock The Nations
1988 - Destiny
1989 - Rock 'n' Roll Gypsies
1990 - Solid Ball Of Rock
1990 - Greatest Hits Live
1992 - Forever Free
1995 - Dogs Of War
1996 - The Eagle Has Landed-Live Part II
1997 - Unleash The Beast
1998 - BBC Sessions/Live At Reading
1999 - Metalhead - SPV
2001 - Killing Ground - SPV
2002 Review ansehen ... Heavy Metal Thunder - SPV
2003 Review ansehen ... The Saxon Chronicles - Steamhammer Records (2 DVD)
2004 Review ansehen ... Lionheart - Steamhammer Records
2007 Review ansehen ... The Inner Sanctum - Steamhammer Records
weitere Infos:

Homepage www.saxon747.com

MySpace www.myspace.com/planetsaxon

Label: Steamhammer Records


weitere Links
CD/DVD-Reviews:

CD-Review: Saxon - Heavy Metal Thunder
DVD-Review: Saxon - The Saxon Chronicles
CD-Review: Saxon - The Inner Sanctum

Live-Reviews:

02.08.2001 bis 04.08.2001: Wacken Open Air 2001 (Wacken)
06.11.2001: Saxon, Rawhead Rexx (LKA - Longhorn, Stuttgart)
07.04.2003: Saxon, Evidence One (Kassel, Musiktheater)
31.07.2003 bis 02.08.2003: 14. Wacken Open Air (Wacken)
05.08.2004 bis 07.08.2004: 15. Wacken Open Air (Wacken)
24.06.2005 bis 25.06.2005: Bang Your Head-Festival (Balingen)
20.07.2006 bis 22.07.2006: Earthshaker Festival (Rieden)
04.08.2007 bis 06.08.2007: 18. Wacken Open Air (Wacken)


Diese Seite wurde 3 mal kommentiert
Toschi (28.09.2004 02:32:29)
Hallo Lars,

Dieser Meinung bin ich überhaupt nicht! Da gibt es weitaus schwächere Alben als das aktuelle Album "Lionheart" von Saxon. Destiny oder Metalhead seien hier nur als zwei Beispiele genannt. Die Band hat meines Erachtens nach eines ihrer besten Alben überhaupt abgeliefert.
Musik ist jedoch immer Geschmackssache, deshalb sehe ich es auch sehr locker; allerdings bin ich was die Bewertung von Lionheart angeht, absolut nicht deiner Meinung. Der Vergleich mit Priest und Kiss hinkt doch sehr. Saxon sind noch immer um Längen besser als beide Kapellen! Gerade auf dem diesjährigen WOA haben sie es einmal mehr mit einem gewohnt starken Auftritt bewiesen.

Metallische Grüße
vom Kollegen
Lars (29.09.2004 15:32:54)
Tja, Toschi was soll ich sagen? Bevor Du einen Kommentar abgibst solltest Du die Bewertung doch mal richtig lesen.
Erstens: Wo habe ich behauptet das Priest oder Kiss besser wären als Saxon?
Zweitens: Ich habe nie behauptet das Saxon Live nicht sehr gut wären.
Drittens: Ich sagte nicht das Lionheart schlecht wäre, nur ein typisches Saxon Album,nicht mehr, nicht weniger.
Mal ehrlich wenn ich für drei gute Songs einer Scheibe 12 bis 15 € ausgeben müsste würde ich mich ärgern, Fans werden das anders sehen. Nichts für ungut.

Gruß,

Lars
Toschi (30.09.2004 23:45:04)
Hallo Kollege Lars!

Zunächst einmal danke für die Antwort. Möglicherweise habe ich ein wenig zu impulsiv reagiert, und das Schreiben etwas zu früh abgeschickt. Siehe z. B. letzterer Punkt der Saxon als starke Live-Band ausweist, was du in deinem Review in ähnlicher Form auch geschrieben hast.
Ich habe mir das Review noch einmal durchgelesen und bin zu der Ansicht gelangt, das deine Antworten soweit korrekt sind. Im übrigen kann ich lesen, davon einmal ganz abgesehen. Ich hatte die Mail leider ein wenig zu früh losgeschickt, wie ich hinterher auch selbst feststellen mußte, weshalb auch dieser Einwand deinerseits - wie ich fairerweise zugestehen muss - , durchaus berechtigt gewesen ist,
doch nun zum Wesentlichen:

Musik liegt immer im Auge des Betrachters. Rezensionen von Musikrezensenten ebenfalls. Ich bin der Meinung, auf der CD sind viele gute Songs drauf, das bedeutet weitaus mehr als nur drei , doch im Prinzip gebe ich dir recht was CD's betrifft, die (wohlgemerkt immer aus Sicht des Rezensenten) überwiegend weniger gutes Material enthalten. Für gerade einmal drei Songs zwölf bis fünfzehn Euro ausgeben lohnt einen Kauf dieser CD dann wirklich nicht. Im Fall der Saxon CD sehe ich die Sache anders, doch auch hier liegt der Geschmack bekanntlich immer im Auge des jeweiligen Betrachters. Und es wäre schlimm, wenn wir alle den gleichen Geschmack hätten;

P.S.: Hoffe man sieht sich mal wieder auf einem Konzi oder so...

Metallische Grüße,
Toschi

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