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Dio - Master Of The Moon

(Spielzeit: 46 min./VÖ: 30.08.2004)
Dio - Master Of The Moon

Wer kennt nicht den Namen des kleinen Mannes mit der großen Stimme? In diesem Falle kann die Bezeichnung nur auf einen zutreffen: Ronnie James Dio! Der Ex Elf-, Rainbow- und Black Sabbath-Shouter meldet sich mit einem neuen Album im Gepäck in der Szene zurück, das wie immer textlich eine unverkennbare Fantasy-Metal Schlagseite einschließlich des pathetischen Gesangs von Mr. Ronnie James Dio aufweist.
Song Nummer fünf The Man Who Would Be King beweist eindrucksvoll, dass er nach wie vor nicht eine Unze seines Könnens eingebüßt hat und schon aufgrund seines überragenden Stimmvolumens trotz hohem Alters noch zu den absoluten Ausnahmekönnern seines Fachs gehört. Der Großteil des vorliegenden Werks besteht überwiegend aus Midtempo-Songs. Überragend sind hingegen zwei ganz andere, wesentlich flottere Stücke: der heftige Opener One More For The Road und das treibend groovige Living The Lie.
Mindestens zwei oder drei weitere Songs von diesem Kaliber hätte man als eingefleischter Dio-Fan ruhig vom Maestro erwarten dürfen. Ansonsten hat der »Man On The Silver Mountain« mit vorliegendem Werk (einschließlich seiner Band), die von einem Musiker seiner Klasse stets zu erwartende, grundsolide, handwerkliche Arbeit abgeliefert. Während Sound und Cover von Master Of The Moon (einmal mehr im Fantasy-Style gehalten - so, wie es eingefleischte Dio-Fans gewohnt sind) im oberen grünen Bereich liegen, muss dem Gesamtwerk leider ein zumindest teilweise nicht unverkennbarer Mangel an Abwechslungsreichtum bescheinigt werden, wofür es letzten Endes ein klein wenig Abzug in der B-Note gibt.
Gemessen an seinen 80er Jahre Klassikern Marke »Holy Diver«, »The Last In Line« oder »Dream Evil« besitzt Master Of The Moon ebenfalls das mystische Flair genannter Werke, kann jedoch aufgrund seines teilweise mangelnden Abwechslungsreichtums beiden Alben zumindest nicht ganz das Wasser reichen, was jedoch glücklicherweise aufgrund der hohen spielerischen Klasse des Silberlings locker wieder ausgeglichen wird.
Dio-Fans können aufatmen: Dio-bezüglich ist alles beim alten geblieben. Der Spirit des klassischen Fantasy-Metals lebt auch anno 2004 fort.

Toschi

 Tracklist:
  1. One More For the Road
  2. Master of the Moon
  3. The End of the World
  4. Shivers
  5. The Man Who Would Be King
  6. The Eyes
  7. Living the Lie
  8. I Am
  9. Death By Love
  10. In Dreams
Discographie:
1983 - Holy Diver - WEA
1984 - The Last In Line - WEA
1985 - Sacred Heart - WEA
1986 - Intermission - Vertigo
1987 - Dream Evil - WEA
1990 - Lock Up The Wolves - WEA
1994 - Strange Highways - Mercury
1996 - Angry Machines - Spitfire Records
1998 - Inferno: Last In Live - Spitfire Records
2000 - Magica - Spitfire Records
2002 - Killing The Dragon - Spitfire Records
2003 - Evil Or Divine - Spitfire Records (DVD)
2003 - Anthology: Stand Up And Shout - WEA
2004 Review ansehen ... Master Of The Moon - Steamhammer Records
weitere Infos:

Homepage www.ronniejamesdio.com

Label: Steamhammer Records


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Diese Seite wurde 2 mal kommentiert
Chris (26.08.2004 23:52:58)
Hi Toschi
erstmal saubere Arbeit,aber einen kleinen Fehler hab ich doch entdeckt:R.J.Dio hat doch im Jahr 1987 die Scheibe "Dream evil" rausgehauen,oder?
Hab ich in der Discographie nämlich vermißt...
nichts für ungut
METAL!!!
Chris
Frank (28.08.2004 11:17:31)
Vielen Dank, das war ein Fehler beim Eintrag in die Datenbank, dafür war Intermission zwei mal drin ...

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