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Dark Funeral - De profundis clamavi ad te domine

(Spielzeit: 38 min./VÖ: 19.04.2004)
Dark Funeral - De profundis clamavi ad te domine

»Härter, schneller, weiter« war noch nie ein wirklich qualitätsversprechender Wettbewerb. Im Fall von Dark Funeral liegen die Dinge da allerdings völlig anders. De profundis clamavi ad te domine ist die erste Live Scheibe der Nordmänner und umso ungewöhnlicher, dass sie als Black Metal Scheibe in Südamerika eingehämmert wurde. Letztlich ist das südamerikanische Publikum ein riesiger Gewinn für die Scheibe, Band und Publikum geben und nehmen sich hörbar vieles und für viele Südamerikaner muss es wohl ein dankbar bewegendes und schönes Konzert gewesen sein, wenn man die enthusiastischen Reaktionen zwischen den von allen Scheiben (1994 bis 2001) stammenden Songs beachtet.
Dark Funeral hämmern live mit einer solch unglaublichen Präzision, die schlichtweg Angst macht. Das, was die Jungs hier leisten, geht an menschlich physische Grenzen und verlangt unglaublichen Respekt ab, ganz vor allem vor Matte Modin, der das Schlagzeug hier dermaßen tight und nähmaschinengenau versohlt, dass auch nicht die kleinste Schwankung oder gar ein Fehler zu hören wäre. Gitarrensound von Feinsten, der Gesang von Emperor Magus Caligula deutlich, kräftig, krächzig, gewohnt und überaus erstklassig, perfekte Mischung und Aufnahme, gelungene Songauswahl, versehen mit zahllosen Highlights, wie etwa meinen persönlichen Favoriten Thy Legions Come oder Hail Murder.
Rundum bieten die 15 Songs einen verdammt guten Überblick für Neueinsteiger, machen Hunger, vor allem aber den Hörer glücklich. Dark Funeral Fans dürfen absolut bedenkenlos zugreifen, hier stimmt wirklich alles. Ich weiß, Live Scheiben haftet manchmal der Ruf der Geldmacherei an, diesem hier vorliegenden, qualitativ erstklassigen Kleinod sicherlich aber nicht. Lohnt sich, ohne Scheiß, kaufen!

Dirk

 Tracklist:
  1. Intro
  2. The Arrival Of Satan`s Empire
  3. An Apprentice Of Satan
  4. The Dawn No More Rises
  5. The Legions Come
  6. Hail Murder
  7. Goddess Of Sodomy
  8. The Secrets Of The Black Arts
  9. Vobiscum Satanas
  10. Shadows Over Transylvania
  11. Open The Gates
  12. Ineffable Kings Of Darkness
  13. Thus I Have Spoken
  14. My Dark Desires
  15. Armageddon Finally Comes
Discographie:
1994 - Dark Funeral - Hellspawn
1996 - The Secrets Of The Black Arts
1998 - Vobiscum Satanas
2000 - Teach Children To Worship Satan (MCD)
2000 - In The Sign ... - Hellspawn (MCD)
2001 - Diabolis Interium
2004 Review ansehen ... De profundis clamavi ad te domine - Regain Records
2005 Review ansehen ... Attera Totus Sanctus - Regain Records
weitere Infos:

Homepage www.darkfuneral.se

Label: Regain Records


weitere Links
CD/DVD-Reviews:

CD-Review: Dark Funeral - Attera Totus Sanctus

Live-Reviews:

25.05.2007 bis 27.05.2007: Rock Hard-Festival (Gelsenkirchen, Amphietheater)


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