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Grave Digger - Liberty Or Death

(Spielzeit: 62 min./VÖ: 12.01.2007)
Grave Digger - Liberty Or Death

Passend zum Frühling verabreichen Grave Digger auf ihrem nunmehr zwölften Studioalbum ihren Fans die volle True-Metalpackung im Stile von Meilensteinen a la »Tunes Of War«, »Knights Of The Cross« oder »Excalibur«. Liberty Or Death erreicht locker im Stehgreif deren Niveau und übertrifft die beiden letzten Veröffentlichungen sogar noch um Längen!
Zunächst wäre der wunderschöne, in bester Grave Digger-Tradition mit fettem Bombastintro, Chören und abschließenden Pianoklängen gehaltene Opener und Titeltrack Liberty Or Death zu nennen, - für mich eines der besten Grave Digger Stücke ever! Teutonenshouter Chris Boltendahls Mannschaft befindet sich in absoluter Topform. Hervorzuheben ist vor allem Klampfenvirtuose Manni Schmidts phänomenales Gitarrenspiel, welches dem Album zusätzlich die Krone aufsetzt.
Gerade die Tatsache, dass Liberty Or Death mittels Einsatz diverser Stilmittel wie Dudelsack, Piano, Chören usw. weitaus epischer als seine Vorgänger klingt zeigt, dass Grave Digger endlich wieder mehr zu ihren Wurzeln zurück gefunden haben. Grund hierfür dürfte auch das sich wie ein roter Faden durchs Gesamtwerk ziehende Thema Freiheitskriege sein.
Das Ergebnis dieser Prozedur sind elf lupenreine Stahlwalzen, die jedem treuen, pflichtbewussten Heavy- und Truemetalmaniac ohne Vorwarnung die Rübe vom Sockel schrauben! Fuck egal, ob ihr Ocean Of Blood, Highland Tears, Until The Last King Died, March Of The Innocent, Forecourt To Hell oder Ship Of Hope nehmt, das Ding knallt mit der Wucht und Präzision einer gewaltigen Dampframme auf's Geweih.
Der ultimative Höhepunkt des gelungenen Totengräberscheibchens heisst Silent Revolution, ein schleppendes Groovemonster mit mächtig viel Pathos und Gänsehautfeeling, vor allem da es stellenweise geradezu überdeutlich augenzwinkernd in Richtung AC/DC schielt. Einmal gehört, setzt der Kultrefrain dieses superben Übertracks massenweise Adrenalinstöße frei und lässt alle Haare freudig zu Berge stehen, wenn es heisst: »We're raising our Hands against Execution, we're heading out for Silent Revolution, we're trying to resist bloody Persecution, we're crying out for Silent Revolution«!!! Yeah, - möge die Stille Revolution beginnen ...!!!
Frisch, unverbraucht, variabel, eingängig und oberamtlich satt metallisch, - das ist es, was das allgemeine Metalvolk zur Befreiung von all der ganzen überflüssigen Scheiß Nu-Metal-Grütze und MTV-Trendsuckerfuckerpseudokacke braucht und Kapellen vom Schlage Grave Digger so wertvoll, weil unverzichtbar für die echte und wahre Härtner-Szene macht!

Toschi

 Tracklist:
  1. Liberty Or Death
  2. Ocean Of Blood
  3. Highland Tears
  4. The Terrible One
  5. Until The Last King Died
  6. March Of The Innocent
  7. Silent Revolution
  8. Shadowland
  9. Forecourt To Hell
  10. Massada
Discographie:
1984 - Heavy Metal Breakdown - Noise Records
1985 - Witch Hunter - Noise Records
1986 - War Games - Noise Records
1993 - The Reaper - Gun Records
1994 - Symphony Of Death - Gun Records
1995 - Heart Of Darkness - Gun Records
1996 - Tunes Of War - Gun Records
1997 - The Dark Of The Sun - Gun Records (EP)
1998 - Knights Of The Cross - Gun Records
1999 - Excalibur - Gun Records
2001 - The Grave Digger - Nuclear Blast
2002 - Tunes Of Wacken - Gun Records (DVD)
2003 - Rheingold - Nuclear Blast
2005 - 25 To Live - Nuclear Blast (CD/DVD)
2005 - The Last Supper - Nuclear Blast
2007 Review ansehen ... Liberty Or Death - Locomotive Music
weitere Infos:

Homepage www.grave-digger.de

Label: Nuclear Blast


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25.05.2007 bis 27.05.2007: Rock Hard-Festival (Gelsenkirchen, Amphietheater)


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