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Dark Funeral - Attera Totus Sanctus

(Spielzeit: 43 min./VÖ: 28.10.2005)
Dark Funeral - Attera Totus Sanctus

Die neue, vierte Dark Funeral CD ist kurz gesagt Hölle. Attera Totus Sanctus ist einmal mehr rasend schnell geworden, unglaublich böse, fies und druckvoll wie Sau. Königliche, »zarte« Melodielinien beflügeln das wahnsinnig schnelle Black Metal Ungewitter unserer geliebten Nordmänner von Dark Funeral, die einmal mehr noch mit einem leckeren Design auf sich aufmerksam machen.
Acht Mal volles Programm auf die Glocke, acht mal Hölle pur, auf acht Tracks die allesamt im 5 bis 6-minütigen Bereich liegen und zu keiner Zeit langatmig wirken sondern ständig durch neue Ideen und Abwandlungen befügelt und mit kompositorischem, individuellem Geschick veredelt werden, die Dark Funeral weit aus der Masse an Black Metal Veröffentlichungen abhebt.
Für mich gehören die Vier nach wie vor zu der Speerspitze des technisch anspruchsvollen Black Metals und blasen eine Reihe von Konkurrenten mit Leichtigkeit vom Schlachtfeld. Selten habe ich eine CD gehört, die derat schlüssig durchläuft und dennoch hängen bleibt wie Sau, so dass man schon fast automatisch die Repeattaste drückt. Dark Funeral sind bei aller Ballerei alles andere als anspruchslos. Viele Schwarzheimer ergötzen sich ja in der fälschlichen Annahme, dass man spielerisches Ungeschick mit Geschwindigkeit kaschieren könnte. Bei Attera Totus Sanctus hingegen wird deutlich, dass man auch im Bereich der Lichtgeschwindigkeit spielerisch höchst anspruchsvolle Akzente setzen kann, ohne irgendwo zu huddeln oder irgend etwas zu kaschieren.
Absolute Höchstleistung was hier von Matte Modin, dem wohl schnellsten Drummer derzeit, geleistet wird, meine Hochachtung! So manche Black Metal Scheibe soll mittels Proberaum-Sound ach so natürlich und rau klingen, pah. Dark Funeral legen die Hammerproduktion überhaupt vor und zeigen was wirklich RAU bedeutet. Geiles Zeux!

Dirk

 Tracklist:
  1. King Antichrist
  2. 666 Voices Inside
  3. Attera Totus Sanctus
  4. Godhate
  5. Atrum Regina
  6. Angel Flesh Impaled
  7. Feed On The Mortals
  8. Final Ritual
Discographie:
1994 - Dark Funeral - Hellspawn
1996 - The Secrets Of The Black Arts
1998 - Vobiscum Satanas
2000 - Teach Children To Worship Satan (MCD)
2000 - In The Sign ... - Hellspawn (MCD)
2001 - Diabolis Interium
2004 Review ansehen ... De profundis clamavi ad te domine - Regain Records
2005 Review ansehen ... Attera Totus Sanctus - Regain Records
weitere Infos:

Homepage www.darkfuneral.se

Label: Regain Records


weitere Links
CD/DVD-Reviews:

CD-Review: Dark Funeral - De profundis clamavi ad te domine

Live-Reviews:

25.05.2007 bis 27.05.2007: Rock Hard-Festival (Gelsenkirchen, Amphietheater)


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